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Kreditkarte bei schlechter Bonität – Diese Möglichkeiten und Alternativen gibt es

Gold-Kreditkarten setzen gute Bonität voraus

In der heutigen Zeit ist die Benutzung einer Kreditkarte im Zahlungsverkehr geradezu selbstverständlich. Sie kommt sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich zum Einsatz und ist in vielen Situationen unentbehrlich; zum Beispiel im Onlinehandel oder bei der Hotelreservierung mit Zimmergarantie nach 18.00 Uhr. Beim Aufenthalt im Ausland ist es sicherer, ein oder zwei Kreditkarten mit sich zu führen als eine größere Menge Bargeld. Mit der Kreditkarte kann bezahlt werden, und am Geldautomaten kann in der gewünschten, sprich kleinen Stückelung ganz bedarfsgerecht Geld abgehoben werden. Noch vor ein, zwei Jahrzehnten war die Ausgabe der Kreditkarte immer und gleichzeitig mit einem Kartenkredit verbunden. Dazu wurden zwei getrennte Verträge abgeschlossen; einer für die Kartenbenutzung, und der andere als Kreditvertrag. Zur Auswahl standen die drei gängigen Kreditarten Ratenkredit, Rahmenkredit sowie Revolving-Kredit. Damit war gleichzeitig ein finanzielles Risiko, das Kreditausfallrisiko für den Kreditgeber verbunden. Das war und ist heute noch der Anlass für eine Bonitätsprüfung des Antragstellers. Diese Kreditwürdigkeitsprüfung geschieht anhand des Schufa-Score. Ist der ausreichend gut, wird die Kombination aus Kreditkarte + Kartenkredit bewilligt und als solche anschließend in die Schufa-Datenbank eingetragen. Umgekehrt wird bei einer weniger guten, schwachen oder schlechten Bonität, also bei einem niedrigen Schufa-Score der Antrag mangels Bonität abgelehnt. Der Antragsteller geht buchstäblich leer aus. Der als Junktim zur Kreditkarte gehörige Kartenkredit wird nicht genehmigt, und infolgedessen wird die Kreditkarte ebenfalls nicht ausgestellt. Das ist dann besonders bitter, wenn es in erster Linie um die Kreditkarte geht, und erst nachrangig um einen Kredit, wenn überhaupt.

Kreditkarten-Alternativen bei schlechter Bonität

Diese Situation haben die Herausgeber und Anbieter von Kreditkarten mittlerweile erkannt. Sie haben alternative Angebote für denjenigen Kundenkreis entwickelt, der ausschließlich eine vollfunktionsfähige Kreditkarte sucht oder braucht. Heutzutage besteht die Auswahl unter mehreren unterschiedlichen Möglichkeiten. Sie alle firmieren unter der Headline „Kreditkarte ohne Schufa“.

Damit ist gemeint, dass

• die Kreditkarte ohne einen dazugehörigen Kartenkredit ausgegeben wird

• für den Kartenanbieter aus diesem Grund kein finanzielles Risiko besteht

• aufgrund dessen eine Bonitätsprüfung anhand des Schufa-Score nicht notwendig ist und darauf verzichtet wird

• die Kreditkarte ohne Schufa nicht in die Schufa-Datenbank eingetragen wird

• es sich um eine uneingeschränkt funktionsfähige Kreditkarte handelt

Die beiden gängigen Kreditkarten ohne Schufa, also ohne einen damit verbundenen Kartenkredit sind die

Prepaid-Kreditkarte

Debit-Kreditkarte

Die Prepaid Kreditkarte als Alternative

Das englische Wort „Prepaid“ heißt zu Deutsch vorausbezahlt oder im Voraus bezahlt. Das der Prepaid-Kreditkarte zugehörige Konto muss einen Guthabensaldo ausweisen, über den mit der Kreditkarte verfügt werden kann. Der Karteninhaber zahlt einen Betrag nach seiner Wahl auf das Kreditkarten- beziehungsweise auf das Referenzkonto ein. Ist das Kontoguthaben aufgebraucht und wird es nicht wieder aufgefüllt, dann ist die Prepaid-Kreditkarte nicht benutzbar; weder am Terminal im stationären Handel noch am Geldautomaten. Umgekehrt kann die Prepaid-Kreditkarte überall dort und so genutzt werden wie jede andere „herkömmliche“ Kreditkarte auch. Der Zahlungsempfänger kann weder sehen noch anhand der Kartennummer erkennen, dass es sich um eine Prepaid-Kreditkarte handelt. Die Kreditkartenabrechnung erfolgt meistens monatlich im Nachhinein. Einer der namhaften Anbieter ist die Wirecard Bank AG mit ihrem Triopaket Girokonto + Girokarte + Prepaid-Kreditkarte.

Alle Prepaid Kreditkarten im Vergleich »

Die Debit Kreditkarte als Alternative

Das englische Wort „Debit“ bedeutet nachträglich belasten, debitieren oder vom Konto abbuchen. Die Verfügung mit der Debit-Kreditkarte wird sofort danach dem betreffenden Kartenkonto belastet und tagesaktuell saldiert. Dieses Konto ist ein Girokonto, das je nach Kreditinstitut und Kontoinhaber mit oder ohne Dispo-Kredit geführt wird. Die Debit-Kreditkarte ist nur in dem Umfang einsetzbar, wie eine Kontodeckung vorhanden ist. Das ist nicht anders als bei einer Kreditkarte mit Kartenkredit. Wenn der ausgeschöpft ist, dann werden ebenfalls keine Zahlungen oder Bargeldverfügungen ausgeführt. Im Gegensatz zur Prepaid-Kreditkarte ist auf der Debit-Kreditkarte vermerkt, dass es sich um eine solche handelt; zum Beispiel „Debit MasterCard“. Zu den bekannten und vielgefragten Anbietern einer Debit-Kreditkarte gehören die Fidor Bank AG in München sowie die N26 Bank in Berlin. Beides sind lupenreine Onlinebanken mit weitestgehend kostenlosen sowie überaus kostengünstigen Bankdienstleistungen für Kontoführung, Zahlungsverkehr, Kreditkartenbenutzung und anderes mehr.

Alle Debit Kreditkarten im Vergleich »

Als Fazit bleibt festzuhalten

dass zur bloßen Benutzung einer Kreditkarte im Alltag auf die teuren, in der Regel auch dubiosen Angebote im Internet gut verzichtet werden kann. Sie kosten sowohl einmalig als auch laufend viel Geld. Debit-Kreditkarten wie die von Fidor hingegen werden kostenlos ausgestellt. Abgesehen von jährlich 15 Euro Kreditkartengebühr fallen keine weiteren laufenden Kosten an. Die monatlich erste Barverfügung ist ebenfalls kostenlos, alle weiteren werden mit jeweils 2,50 Euro berechnet. Das ist alles! Und um Kunde bei der N26 Bank zu werden, ist das Benutzen eines Smartphone die unabdingbare Voraussetzung.


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